Im Jahr 2023 starben in Deutschland rund 20.800 Menschen an den Folgen eines Sturzes, davon waren 84 Prozent über 75 Jahre alt (Deutsche Gesellschaft für Geriatrie). Etwa 30 von 100 Menschen über 65 Jahren, die zu Hause leben, stürzen mindestens einmal jährlich. Bei Pflegeheimbewohnern sind es sogar 50 von 100 (gesund.bund.de). Bei über 80-Jährigen liegt die Rate bei über 40 Prozent mit mindestens einem Sturz pro Jahr. Ein Viertel der über 65-Jährigen stürzt sogar mehrmals jährlich.

Das größte Risiko entsteht, wenn Betroffene nach einem Sturz nicht mehr selbstständig aufstehen oder den Notrufknopf betätigen können. Lange Liegezeiten führen zu Unterkühlung, Dehydrierung und schweren Folgeschäden. Eine Senioren-Armbanduhr mit Sturzerkennung erkennt einen Sturz automatisch und alarmiert sofort Hilfe, auch wenn die Person bewusstlos ist. Moderne Notrufuhren kombinieren intelligente Sensortechnik mit GPS-Ortung und direkter Sprachverbindung, sodass im Ernstfall schnell die richtige Hilfe am richtigen Ort ankommt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Automatische Sturzerkennung: Intelligente 3D-Beschleunigungssensoren erkennen typische Sturzmuster und lösen binnen 30 Sekunden automatisch einen Notruf aus, selbst wenn die Person bewusstlos ist.
  • GPS-Ortung in Echtzeit: Die Notrufuhr übermittelt den genauen Standort an Angehörige oder die Leitstelle, sodass Rettungskräfte schnell vor Ort sein können.
  • Zwei Notruf-Optionen: Entweder werden bis zu 10 hinterlegte Notfallkontakte nacheinander angerufen (Kontaktkette) oder eine professionelle 24/7 Leitstelle mit medizinisch geschultem Personal wird eingeschaltet.
  • Einstellbare Empfindlichkeit: Moderne Systeme wie die James B8 bieten drei Stufen der Sturzerkennung, um Fehlalarme zu minimieren und gleichzeitig echte Stürze zuverlässig zu erfassen.
  • Testsieger-Qualität: Die James B8 Notrufuhr wurde vom Kassensturz (Schweizer Fernsehen) als Testsieger ausgezeichnet und überzeugte gegen Apple und Samsung durch einfachste Bedienung.
  • Professionelle Beratung: Unsere Experten unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden Notrufuhr und helfen bei Krankenkassen-Anträgen. Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung.
Seniorin liest Buch

Sicherheit, die nicht auffällt: Moderne Notrufsysteme fügen sich nahtlos in den Alltag ein (Symbolbild: Ideogram).

Was ist eine Senioren-Armbanduhr mit Sturzerkennung?

Eine Senioren-Armbanduhr mit Sturzerkennung ist ein spezialisiertes Notrufsystem am Handgelenk, das im Ernstfall automatisch Leben retten kann. Anders als gewöhnliche Smartwatches oder Fitness-Tracker wurde sie gezielt für die Sicherheit älterer Menschen entwickelt. Das Herzstück bildet eine intelligente Sensortechnik, die Stürze selbstständig erkennt und sofort Hilfe alarmiert.

Der entscheidende Unterschied zu klassischen Hausnotrufsystemen liegt in der vollautomatischen Funktion. Während herkömmliche Notrufsysteme nur funktionieren, wenn der Betroffene selbst einen Knopf drücken kann, arbeitet die Sturzerkennung eigenständig. Das ist entscheidend, wenn nach einem Sturz Bewusstlosigkeit eintritt oder die gestürzte Person den SOS-Knopf nicht mehr erreichen kann.

Die Technologie richtet sich vor allem an alleinstehende Senioren, Menschen mit erhöhtem Sturzrisiko durch Erkrankungen wie Parkinson oder Herz-Kreislauf-Probleme sowie aktive ältere Menschen, die ihre Unabhängigkeit bewahren möchten. Auch Angehörige profitieren durch mehr Sicherheit und weniger Sorgen im Alltag.

Wie funktioniert die Sturzerkennung technisch?

Die automatische Sturzerkennung basiert auf hochsensiblen 3D-Beschleunigungssensoren, die kontinuierlich drei Parameter messen: Geschwindigkeit, Distanz und Richtung jeder Bewegung. Das System erkennt eine plötzliche, schnelle Abwärtsbeschleunigung und prüft anschließend, ob für etwa 30 Sekunden keine weitere Bewegung erfolgt. Diese Reglosigkeit ist das Hauptkriterium, das einen echten Sturz von normalen Alltagsbewegungen unterscheidet.

Sobald die Sturzerkennung einen Sturz registriert, gibt die Uhr zunächst ein akustisches Signal ab und vibriert. Dies ermöglicht es, einen Fehlalarm per Knopfdruck zu verhindern. Erfolgt keine Reaktion, wird automatisch ein Notruf ausgelöst und die GPS-Position übermittelt. Je nach System werden either hinterlegte Notfallkontakte nacheinander angerufen oder eine professionelle Leitstelle alarmiert. Moderne Systeme wie die James B8 bieten drei Empfindlichkeitsstufen, um Fehlalarme zu minimieren und gleichzeitig echte Stürze zuverlässig zu erfassen.

Welche Notrufuhr ist die richtige? Systeme im Vergleich

Der Markt für Senioren-Armbanduhren mit Sturzerkennung ist vielfältig. Von spezialisierten Notrufuhren bis zu bekannten Smartwatch-Marken gibt es verschiedene Ansätze. Welches System am besten passt, hängt von den individuellen Bedürfnissen und der technischen Affinität ab.

  • James B8 – Testsieger für seniorengerechte Bedienung: Die James B8 wurde im Dezember 2023 vom Kassensturz (Schweizer Fernsehen) als beste Senioren-Notrufuhr ausgezeichnet und setzte sich gegen Apple und Samsung durch. Der Vorteil liegt in der extrem einfachen Bedienung mit nur einem großen SOS-Knopf. Die Sturzerkennung lässt sich in drei Empfindlichkeitsstufen einstellen, was Fehlalarme minimiert. Bei einem Notruf werden bis zu zehn hinterlegte Kontakte nacheinander angerufen, bis jemand abnimmt. Die Uhr funktioniert komplett eigenständig über eine integrierte Multi-Netz SIM-Karte ohne Smartphone.
  • Apple Watch SE – Für technikaffine Nutzer: Die Apple Watch SE schnitt im Kassensturz-Test mit der Note „gut“ ab und bietet eine sehr zuverlässige Sturzerkennung. Das System kann echte Stürze präzise von Handgelenkbewegungen unterscheiden. Allerdings richtet sie sich nicht speziell an Senioren. Die Einrichtung ist komplexer, da ein iPhone zwingend erforderlich ist. Bei einem Notruf wird automatisch die 112 angerufen, hinterlegte Kontakte erhalten lediglich eine SMS mit Standortinformationen.
  • Samsung Galaxy Watch – Gute Technik, komplizierte Bedienung: Die Samsung Galaxy Watch erhielt im Test die Note „genügend“. Sie bietet eine gute Tonqualität und ein hochwertiges Display, die Bedienung wurde jedoch als zu kompliziert für Menschen mit wenig technischem Vorwissen bewertet. Auch hier ist ein Smartphone erforderlich, die Einrichtung gestaltet sich umständlich.
  • LUADA 2 – Einfach, aber Mobilfunk-Schwächen: Die LUADA 2 richtet sich ebenfalls an Senioren mit einfacher Bedienung. In direkten Nutzertests zeigte sich jedoch, dass der Mobilfunk-Empfang deutlich schwächer ausfällt als bei der James B8. Bei identischen Testbedingungen konnte die LUADA 2 in einem Haus keine Ortung vornehmen und hatte keinen Mobilfunk-Empfang, während die James B8 problemlos einen Notruf absetzen konnte.

Die Wahl hängt von der Zielgruppe ab. Für technikaffine Senioren mit iPhone kann die Apple Watch eine Option sein. Wer jedoch eine einfache, seniorengerechte Lösung ohne technische Hürden sucht, findet in spezialisierten Notrufuhren wie der James B8 die bessere Wahl.

Notrufuhr von James Care

Wenn man sich für einen Sturzsensor interessiert, sollte man auf die Features achten, welche mit dem Gerät kommen. Hier als Beispiel die Features der James Notrufuhr B8.

Warum Notfall-ID die James B8 vertreibt

Als Unternehmen, das von Berufsfeuerwehrmann und Notfallsanitäter Michael Kania gegründet wurde, stand bei der Auswahl der Notrufuhr die Praxistauglichkeit im Vordergrund. Die James B8 überzeugte durch die einfachste Bedienung im Testsieger-Vergleich und den zuverlässigen Mobilfunk-Empfang durch die Multi-Netz SIM-Karte. Entscheidend war jedoch die Möglichkeit, das einzigartige Notfall-ID System zu integrieren. Bei der Leitstellenaufschaltung wird der hinterlegte Notfallpass automatisch der Leitstelle angezeigt, sodass medizinisches Personal sofort Zugriff auf wichtige Gesundheitsinformationen, Medikation und Allergien hat. Diese Verknüpfung von GPS-Ortung und persönlichen Notfalldaten gibt es in dieser Form am Markt nur bei Notfall-ID.

Kontaktkette oder Leitstelle – welches System passt?

Bei der Kontaktkette werden im Notfall die hinterlegten Angehörigen nacheinander angerufen. Dieses System kostet bei der James B8 etwa 14,90 Euro monatlich und ist ausreichend, wenn Familienangehörige tagsüber gut erreichbar sind. Der Nachteil liegt darin, dass niemand garantiert abnimmt, wenn alle Kontakte gerade nicht verfügbar sind. Die Kontaktkette eignet sich für Senioren, deren Angehörige in der Nähe wohnen und flexibel reagieren können.

Vorteile der professionellen Leitstelle:

  • Garantierte Erreichbarkeit rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr
  • Medizinisch geschultes Personal zur professionellen Einschätzung der Situation
  • Automatischer Zugriff auf Notfall-ID Notfallpass mit allen wichtigen Gesundheitsdaten
  • Direkte Weitergabe relevanter Informationen an Rettungsdienst vor Ort
  • Schnellere und gezieltere Erstversorgung durch vorab übermittelte Patientendaten
  • Entlastung der Angehörigen, die nicht ständig erreichbar sein müssen

Die Leitstellenaufschaltung bietet maximale Sicherheit durch eine professionelle Notrufzentrale, die rund um die Uhr besetzt ist. Bei der James B8 kostet dieser Service 24,90 Euro monatlich und beinhaltet einen exklusiven Vorteil: Der hinterlegte Notfall-ID Notfallpass wird der Leitstelle automatisch angezeigt. So haben die Mitarbeiter sofort Zugriff auf wichtige medizinische Informationen, Allergien, Medikamente und Notfallkontakte. Diese Informationen werden bei Bedarf direkt an den Rettungsdienst weitergegeben, noch bevor dieser vor Ort eintrifft. Das beschleunigt die Erstversorgung erheblich und kann im Ernstfall lebensrettend sein.

Das Notfall-ID System – Lebensrettende Informationen für den Rettungsdienst

Bei jeder Bestellung im Notfall-ID Shop wird kostenlos ein NotfallTec mitgeliefert. Dieser kleine Anhänger enthält sowohl einen NFC-Chip als auch einen QR-Code und wird direkt am Armband der Notrufuhr befestigt. Im Notfall kann der Rettungsdienst mit jedem beliebigen Smartphone entweder den NFC-Chip auslesen oder den QR-Code scannen und erhält binnen Sekunden Zugriff auf den kompletten Notfallpass mit persönlichen Informationen, Vorkrankungen, aktueller Medikation, bekannten Allergien und Notfallkontakten. Das System funktioniert völlig unabhängig von der Uhr selbst.

Aus Sicht der Rettungskräfte sind die ersten Minuten am Einsatzort entscheidend. Je schneller die Helfer wissen, welche Vorerkrankungen vorliegen, welche Medikamente genommen werden und ob Allergien bestehen, desto gezielter können sie handeln. Bei bewusstlosen Personen ist es oft unmöglich, diese Informationen zu erfragen. Der NotfallTec löst dieses Problem elegant und zuverlässig. Die Kombination aus automatischer Sturzerkennung, GPS-Ortung, Leitstellenaufschaltung und Notfall-ID Notfallpass schafft ein ganzheitliches Sicherheitssystem, das in dieser Form am Markt einzigartig ist.

Ihre Sicherheit am Handgelenk

Die James B8 Notrufuhr wurde vom Kassensturz als Testsieger ausgezeichnet und verbindet einfachste Bedienung mit zuverlässiger Sturzerkennung. Die einzigartige Verknüpfung mit dem Notfall-ID System macht sie zu einer durchdachten Lösung aus der Rettungsdienst-Praxis. Sie können die Uhr einen Monat lang kostenlos mit allen Funktionen testen. Die Uhr erhalten Sie günstiger über unseren Notfall-ID Shop als über unsere Amazon-Produktseite.

Häufige Fragen

Wie funktioniert eine Armbanduhr mit automatischer Sturzerkennung bei Senioren?

Die Uhr erkennt typische Sturzbewegungen mithilfe von 3D-Beschleunigungssensoren, die Geschwindigkeit, Richtung und Dauer einer Bewegung messen. Wird ein Sturz erkannt, gibt die Uhr zunächst ein akustisches Signal ab und vibriert, um Fehlalarme zu verhindern. Reagiert der Träger nicht, erfolgt automatisch ein Notruf, bei dem die GPS-Position übermittelt und je nach Einstellung Angehörige oder eine Leitstelle informiert werden. So kann selbst im Fall von Bewusstlosigkeit schnell Hilfe eintreffen.

Welche Kriterien sollte man beim Kauf einer Senioren-Smartwatch mit Sturzerkennung beachten?

Wichtig sind eine intuitive Bedienung, ein klar ablesbares Display und eine zuverlässige Sturzerkennung mit einstellbarer Empfindlichkeit. Ebenso sollte der Mobilfunkempfang stabil sein, da er über den Erfolg des Notrufs entscheidet. Eine lange Akkulaufzeit, gute Sprachqualität und ein angenehmes Armband erhöhen die Alltagstauglichkeit. Wer zusätzliche Sicherheit möchte, achtet auf Modelle mit professioneller Leitstellenanbindung.

Brauche ich für eine Uhr mit Sturzerkennung ein Abonnement oder eine SIM-Karte?

Viele Modelle arbeiten über das Mobilfunknetz, weshalb eine SIM-Karte erforderlich ist. Einige Uhren besitzen bereits eine integrierte Multi-Netz-SIM, die in ganz Europa funktioniert. Wenn eine Leitstelle eingebunden wird, fällt meist eine monatliche Servicegebühr an, die den 24-Stunden-Notruf und die Weiterleitung medizinischer Informationen abdeckt. Bei der Nutzung einer reinen Kontaktkette ist die monatliche Gebühr meist geringer oder entfällt ganz.

Wie zuverlässig ist die Sturzerkennung bei Senioren-Uhren und erkennt sie wirklich jeden Sturz?

Die Sensoren moderner Notrufuhren sind sehr präzise und erkennen über 90 Prozent aller echten Stürze korrekt. Trotzdem können extreme Bewegungen, z. B. Sport oder abrupte Armbewegungen, gelegentlich Fehlalarme auslösen. Daher bieten hochwertige Modelle wie die James B8 mehrere Empfindlichkeitsstufen, um das System an den Nutzer anzupassen. Kein System ist perfekt, aber in Verbindung mit GPS-Ortung und Sprachanruf bietet die Uhr ein hohes Maß an Sicherheit.

Kann eine Senioren-Uhr mit Sturzerkennung auch ohne Smartphone verwendet werden?

Ja, viele Geräte – darunter auch die James B8 – arbeiten völlig eigenständig und benötigen kein Smartphone. Sie besitzen eine integrierte SIM-Karte, GPS-Ortung und Freisprechfunktion. Dadurch lassen sich Notrufe direkt über die Uhr absetzen und Gespräche mit Angehörigen oder der Leitstelle führen. Das macht die Nutzung besonders einfach und ideal für Senioren, die kein zusätzliches Gerät bedienen möchten.